Innovationspreis 2009 erstmals an 2 Teams vergeben

- Die Preisträger 2009: René Keller, Detlef Schoder und Stefan Sick (oben), Patrik Bichsel, und Thomas Groß (unten). Zusammen mit Prof. Jähnichen
Der Innovationspreis ging in diesem Jahr an zwei Teams. Die von René Keller, Detlef Schoder und Stefan Sick entwickelte Innovation News2Paper – Professionelles Informationssystem und Layoutmaschine zur massenhaften Fertigung kundenindividueller Druckerzeugnisse verringert Informationsüberflutung – eines der zentralen Probleme einer zunehmend digitalisierten Welt. Mit wenig Aufwand können sowohl inhaltliche Interessen als auch Drucksatzformate in News2Paper personalisiert werden. Die hier prämierte Innovation mit hohem Informatikbezug wurde nicht nur mehrfach patentiert, sondern hat über eine Spin-Off-Firma bereits beachtliche Markterfolge erzielt. Sie leistet einen signifikanten Beitrag zur Erstellung individueller Medieninhalte und -formate.
Das von Patrik Bichsel, Jan Camenisch, Thomas Groß und Victor Shoup bei IBM Research – Zürich entwickelte Smart Identity Card System – ein autonomes, anonymes Credentialsystem – bietet starke Authentifizierung und Unverkettbarkeit mit sicheren Schlüsseln bei geringem Ressourcenbedarf. Die Innovation zeichnet sich gegenüber bisherigen Vorschlägen vor allem durch enorme Effizienzsteigerungen aus. Geschäftsmodelle, die auf elektronischen Identitätskarten aufbauen, entwickeln sich in vielen Alltagsbereichen. Innovationen wie die hier prämierte fördern das Vertrauen der Bürger in den Schutz ihrer Daten. Sie können so die gesellschaftliche Akzeptanz von Lösungen etwa in der elektronischen Verwaltung stärken. Zum Innovationspreis finden Sie hier weitere Informationen.
GI-Innovationspreis 2008 an Dr. Frank Deinzer und Esther Platzer

- Prof. Jähnichen mit Esther Platzer und Dr. Frank Deinzer
Der Innovationspreis ging 2008 an Dr. Frank Deinzer und Esther Platzer für die Erfindung "Erstellung von 4-D-Angiogrammen in der interventionellen Radiologie". Diese Erfindung ermöglicht Ärzten durch die Kombination von Röntgenangiografie- und Computertomografiebildern eine bessere und detailliertere Beurteilung des Blutflusses in den Blutgefäßen und damit ein besseres Erkennen und Beurteilen von möglichen Gefäßerkrankungen.
GI-Innovationspreis 2007 an Dr. Bissantz

- GI-Präsident Jarke (r.) mit Dr. Nicolas Bissantz
Der Innovationspreis ging in diesem Jahr an Dr. Nicolas Bissantz für die zum Patent eingereichten Innovationen im Hybriden Data Mining. Diese erlauben neuartige Analysen und Visualisierungen betriebswirtschaftlicher, technischer und statistischer Daten und vereinen die Fähigkeit des Computers, sehr schnell große Datenmengen zu durchforsten, mit der unübertroffenen Gabe des Menschen, intuitiv Muster zu erkennen und zu bewerten.
GI-Innovationspreis 2006 - Das AR-Teleskop - Eine ausgezeichnete Innovation

- GI-Präsident Jarke mit den Preisträgern
Für ihre innovative Entwicklung "XC-01 Ein Augmented Reality Teleskop" erhielten die beiden Fraunhofer-Forscher Dr.-Ing. Didier Stricker und Dipl.-Designer Michael Zöllner den diesjährigen Innovationspreis der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI). Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen der GI-Jahrestagung am 4. Oktober 2006 in Dresden verliehen. Er zeichnet informatikbezogene Erfindungen oder Innovationen aus, die für die Informatik typische Problemfelder betreffen und in jüngster Zeit in Form eines Patents anerkannt wurden.
Die Jury würdigte mit der Vergabe des Preises an die beiden Wissenschaftler die Kombination aus Weiterentwicklung von Software, Hardware und Content, innovativer Umsetzung in bislang nicht adressierte Zielgruppen und Marktsegmente sowie zielgerichteter und an potenziellen Kunden ausgerichteter Umsetzungsstrategie inklusive einer geplanten Unternehmensgründung.
Erster GI-Innovationspreis verliehen

- Prof. Dr. Matthias Jarke mit Dr. Marco Pötke
Dr. Marco Pötke vom Softwarehaus sd&m AG hat auf der Tagung INFORMATIK 2005 in Bonn den diesjährigen Innovationspreis der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) für seine Entwicklung der geometrie-basierten Suchmaschine geolus SHAPE erhalten. Die neuartige, auf Geometrieanalyse basierende Funktionsweise erlaubt es Unternehmen in aller Welt, ihre CAD-Datenbestände abteilungs-, unternehmens- und systemübergreifend zu konsolidieren und dabei Sprach- und Dokumentengrenzen zu konsolidieren. Die prominent besetzte Jury unter Leitung von GI-Präsident Matthias Jarke hob insbesondere hervor, dass hiermit die bisher oft als Hemmschuh der Organisationsentwicklung geltende IT-Anpassung etwa bei Unternehmenszusammenschlüssen und Reorganisationen wesentlich erleichtert wird. Obwohl das System erst seit kurzer Zeit auf dem Markt ist, wird es bereits weltweit eingesetzt, u.a. von Konzernen wie Siemens, DaimlerChrysler und Bosch.




